Aktuelles aus Starkenburg

Rückblick: Hiewelfest - 24. und 25. Juni 2017

Starkenburg liegt auf einem Hügel (Hiewel) ca. 250 Meter über der Mosel zwischen Enkirch und Traben-Trarbach. Fast die ganze Dorfgemeinschaft beteiligt sich an den Vorbereitungen und Durchführung des Hiewelfestes, das alle 3 Jahre gefeiert wird. Der Heimatverein, die Freiwillige Feuerwehr, die Königtagsjugend und die Ortsgemeinde sind daran beteiligt.
Ein Abwechslungsreiches Programm wurde den Gästen, vielen aus den umliegenden Gemeinden, geboten. Zur Festeröffnung am Samstagabend hatten sich die Weinhoheiten aus Traben-Trarbach und Enkirch, sowie viele Repräsentanten aus den benachbarten Gemeinden angesagt. Die Winzerkapelle Enkirch sorgte für den musikalischen Rahmen. Ab 20:00 Uhr sorgte die Band „Acoustic Playground“ für Unterhaltung und Stimmung und das Enkircher Männerballett begeisterte dabei mit seinem Auftritt.
Eine Cocktailbar erfreute bis in die späten Stunden Einheimische und Gäste.

Nach dem Gottesdienst auf dem Festplatz am Sonntagmorgen folgte der Frühschoppen, zu dem der Musikverein Irmenach-Beuren und die Senioren der Trachten- und Tanzgruppe Enkirch beitrugen.
Für das leibliche Wohl sorgte die Festküche u.a. mit Spanferkel, Wein, Bier und anderen Getränken. Zu Kaffee und Kuchen am Nachmittag unterhielten die „Tanzenden Bienen“ aus Irmenach und der Gefangenenchor Taben-Trarbach die Gäste. Die kleinen Besucher hatten mit einer Hüpfburg und einem Kindereprogramm ihren Spaß.
Wieder ein gelungenes Dorffest, das viele Gäste aus Nah und Fern anzog.
N.Nh

 

Traditioneller Königstag am Samstag, 07. Januar und Sonntag, 08. Januar 2017 am Gemeindehaus Starkenburg

Samstag ab 19:30 Uhr:  Grillabend an der Glühweinbar vor dem Gemeindehaus mit musikalischer Unterhaltung.
Sonntag ab 11:00 Uhr: Königstagsfeier im Dorfsaal des Gemeindhauses mit musikalischer Unterhaltung durch den Gefangenenchor Traben-Trarbach.
 

 

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Ab dem 19. September 2016 schnelles Internet für Starkenburg

Gute Nachricht für alle die in unserer Gemeinde schnell im Internet surfen wollen. Das VDSL-Netz der Deutschen Telekom startet am 19.09.2016 mit einer max. Geschwindigkeit bis 100 MBit/s im Downloadverfahren. Beim Heraufladen dürften bis zu 40 MBit/s zur Verfügung stehen.

 

„Ehrenamtsbörse Zell (Mosel) – Traben-Trarbach“ - „EB ZETT“

Im Rahmen der Zukunftsinitiative „Starke Kommunen – Starkes Land“ des Innenministeriums Rheinland-Pfalz wurde die „EB ZETT“ ins Leben gerufen.

Ehrenamtliche Arbeit bietet die Möglichkeit einer erfüllten und noch sinnvolleren Freizeitgestaltung. Sie lernen andere Menschen kennen, sammeln neue Erfahrungen und knüpfen neue Kontakte. Sie beteiligen sich an der Gestaltung Ihrer Gemeinde.

Die "EB ZETT" vermittelt Personen an Vereine, Verbände und Institutionen, die auf der Suche nach ehrenamtlicher Unterstützung sind.

www.ebzett.de

Traditioneller Konigtag in Starkenburg

Die Tradition der Königtagsfeier besteht in Starkenburg bereits seit den 1950er Jahren und wird von der Königtagsjugend gepflegt. Seit 1968 wird jedes Jahr am Sonntag nach Drei Könige im Gemeindehaus gefeiert. Damit diese schöne Tradition auch weiterhin fester Bestandteil unseres dörflichen Miteinanders sein kann, sollten wir uns den Termin Sonntag, 10. Januar 2016, ab 11:00 Uhr, vormerken.

 

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Der Nikolaus kommt nach Starkenburg am Sonntag, 06.12.2015      
Traditioneller Nikolausnachmittag im Gemeindehaus mit Besuch des Nikolaus gegen 16:30 Uhr.

Gedenkfeier zu Volkstrauertag am 15.11.2015, 09:30 Uhr 
am Ehrenmal auf dem Friedhof

Früschoppenkonzert am Sonntag, 06. September 2015
Der Heimat-und Verkehrsverein e.V. Starkenburg veranstaltet am
Sonntag, 06.September 2015, ab 11:00 Uhr, einen musikalischen Frühschoppen auf dem Schlossfelsen der ehemaligen Starkenburg unter Mitwirkung der Winzerkapelle Enkirch.
Für das leibliche Wohl hat der Heimatverein bestens vorgesorgt. Sollte die Wetterlage die Außenveranstaltung nicht zulassen, findet der Frühschoppen im Gemeindhaus statt.
Alle Mitbürgerinnen, Mitbürger und Gäste sind herzlich willkommen.

Starkenburger Brotbacktage
Von Samstag, 23. Mai bis Pfingstmontag, 25.Mai 2015, wird in den beiden Starkenburger Backhäusern in der Sponheimer Straße Roggenbrot gebacken. Dabei kann den Hobbybäckern beim "Einschießen" der frischen Brotlaibe in die Steinöfen aus dem 19. Jahrhundert zugesehen und allerhand Wissenswertes erfahren werden. Das frische Brot kann man probieren und käuflich erwerben.

Deutscher Mühlentag am Pfingstmontag
Am Pfingstmontag, 25.Mai 2015, ist die Obere Starkenburger Mühle ab 11:00 Uhr geöffnet. Die 1796 erbaute Mühle kann besichtigt und den "Müllern" beim Mahlen von Roggen über die Schultern geschaut werden. Das schon zur Tradition gewordene Mühlenfest findet rund um die Mühle am Ahringsbach statt und bietet allerhand Interessantes für Jung und Alt. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt und frisches Backesbrot kann erworben werden.
Die Mühle ist von Enkirch aus über den Leiermannspfad oder durch das Ahringsbachtal zu Fuß und teilweise per PKW zu erreichen. Von Starkenburg führt der Weg von der Ortsmitte über den Leiermannspfad (Bachweg) oder durch die Gondenau ins Tal.

Sonntag, 19.04.2015, 10:30 Uhr
Einweihung des Moselsteig Seitensprung "Leiermannspfad". Der Leiermannspfad ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Enkirch und Starkenburg. Der Rundweg führt über eine Gesamtlänge von 10,8 KM durch die Gemarkungen der beiden Orte.
Wegbeschreibung und Fakten:
Start- und Zielpunkte des Seitensprungs „Leiermannspfad“ sind die romantischen Wein- und Ferienorte  Enkirch und Starkenburg.

Von Enkirch führt der Weg über den Fußpfad zur Kath. Klosterkirche „Klause“. Gemächlich geht es oberhalb des Ahringsbaches weiter zur Ahringsmühle. Genießen Sie die Landschaft und die Bachaue rund um die ehemalige Mühle. Nun führt der Weg tief ins Ahringsbachtal bis zur Einmündung des Bachweges. Von hier erreicht man nach ca. 200 Meter die Obere Starkenburger Gesellschaftsmühle aus dem Jahre 1798. Eine Infotafel und gemütliche Sitzgruppe lädt zur Rast und zum Verweilen ein. Der Weg führt dann zurück zum Bachweg und von dort bergauf nach Starkenburg. Im Ort geht es vorbei an zwei alten Dorfbackhäuser,bevor man den Aussichtspavillon erreicht. Hier bietet sich eine Rast mit traumhafter Aussicht ins Moseltal und weit in die Eifel hinein an. Weiter geht es durch den Ort und über die Kirster Höhe. Genießen Sie die ständig wechselnden Panoramen mit Blick ins Moseltal, auf den Mont Royal und die Weinbergslagen Enkircher Zeppwingert und Enkircher Herrenberg, sowie den Ankerplatz für Weinkenner Enkirch. Über enge Fußpfade und romantische Wege führt der Leiermannspfad zum Ausgangspunkt im Dorf zurück.

In Starkenburg kann man an der Einmündung des Bachweges in die Schlossstraße den Seitensprung „Leiermannspfad“ erreichen und von dort aus entweder über den Aussichtspavillon und die Kirster Höhe oder aber direkt über den Bachweg Richtung Ahringsbachtal nach Enkirch und wieder zurück zum Ausgangspunkt gehen.  

 Der Moselsteig. Dein Weg, mehr zu erleben.
Ein Fernwanderweg, der dem gesamten deutschen Mosellauf folgt und den Wanderer die ganze Vielfalt der MOSEL Weinkulturlandschaft erleben lässt. Der dabei nicht nur beste Wege, sondern auch beste Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten bietet. Das ist die Idee des Moselsteigs, der am 12. April 2014 offiziell eröffnet wird. Schon die Gesamtlänge lässt Wanderfreunde aufhorchen: 365 Kilometer beste Wanderwegstrecke – aufgeteilt in 24 reizvolle Etappen.

Der Moselsteig ist ein Fernwanderweg, der das Siegel des deutschen Wanderverbandes „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ und das europäische Wandersiegel „Leading Quality Trail - Best of Europe“ tragen wird – und das zu Recht:

Wie kaum ein anderer Wanderweg bietet der Moselsteig ein wahres Füllhorn an kulturellen wie auch landschaftlichen Highlights. Er verbindet die schönsten Aussichtspunkte, Naturerlebnisse und Sehenswürdigkeiten dieser geschichtsträchtigen Region. Seine Wege bieten ein abwechslungsreiches Wandervergnügen auf unterschiedlichen Anspruchsniveaus. Start- und Zielpunkte der Etappen sind bequem erreichbar und erlauben es, den eigenen Erlebnisweg zu gehen.

Startpunkt ist der deutsch-französische Grenzort Perl an der Obermosel, in einer Landschaft, die durch Weite und Offenheit besticht und den Blick bis nach Luxemburg und Frankreich freigibt. Weiter flussabwärts wartet Trier, Deutschlands älteste Stadt. Von hier an ändert sich das Landschaftsbild: Der Flusslauf begeistert mit seinen weltberühmten Mäandern, steil abfallenden Weinbergen und malerischen Ortschaften, wie Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach, Zell (Mosel) und Cochem. Nun wird das Tal der Mosel immer enger und zeigt teilweise hohe und steile Flanken mit terrassierten Steillagen – weshalb dieser Moselabschnitt auch Terrassenmosel genannt wird. Koblenz, das Deutsche Eck und die Moselmündung markieren dann schließlich den Endpunkt des Moselsteigs – oder, je nach individueller Planung, natürlich auch den Startpunkt.

 

20 Jahre Partnerschaft mit Starkenberg / Thüringen

Freundschaftliche Bande

Seit 20 Jahren besteht eine Gemeindepartnerschaft von Starkenburg mit Starkenberg in Thüringen. Zur Feier dieses Jubiläums freuten wir uns über den Besuch von 35 Gästen aus Starkenberg am zweiten Juniwochenende. Die Feierlichkeiten waren gut vorbereitet und so erwartete die Gäste am Freitag nach ihrer Ankunft und dem gemeinsamen Essen im Gemeindehaus eine Nachtwächterführung unter Begleitung von Gräfin Loretta. Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein am Backes bei einem guten Glas Wein und frischem Gebäck.

Am Samstag besuchten die Gäste die Burg Eltz und Beilstein. Sie waren begeistert von der Burgführung und der Burg, von dem schönen Ort Beilstein und der landschaftlich reizvollen Untermosel, die sie bei den bisherigen Besuchen noch nicht kennengelernt hatten.

Beim Grillfest der Freiwilligen Feuerwehr am Samstagabend fand eine kleine und würdevolle Festveranstaltung zum Jubiläum statt, bei der nochmals an die Entwicklung der Partnerschaft von der Entstehung bis heute und an die maßgeblich verantwortlichen Personen erinnert wurde. Die beiden Ortsbürgermeister Wolfram Schlegel und Jürgen Spier, sowie VG-Bürgermeister Weisgerber zeigten sich zufrieden mit dem bisher erreichten. Als Gastgeschenk überreichte Bürgermeister Schlegel der Gemeinde Starkenburg zur Unterstützung ehrenamtlicher Tätigkeiten einen Scheck über 500 Euro.

Bei Original Starkenberger Mutzbraten, gegrillt auf grünem Birkenholz, Musik und Wein wurde bis spät in die Nacht hinein gefeiert.

Die Starkenburger verabschiedeten ihre begeisterten Gäste am Sonntagvormittag. Man war sich einig, dass der Gegenbesuch im Altenburger Land nicht zu lange auf sich warten lassen sollte.


Rückblick Hiewelfest

Das Starkenburger Hiewelfest ist vorbei und die veranstaltende Festgemeinschaft mit der Ortsgemeinde ist froh und zufrieden mit dem Verlauf des Festes. Am Samstagabend konnten sich trotz der etwas "frischen" Temperaturen zahlreiche Gäste bei bester Stimmung an der Offenen Weinprobe, dem guten Musikprogramm und den Vorführungen der Bauchtänzerinnen aus Enkirch erfreuen. Der Sonntag begann bei strahlendem Sonnenschein mit einem Festgottesdienst. Danach startete ein abwechslungsreiches Programm mit dem Musikverein Irmenach-Beuren, den Ehemaligen der Winzertanzgruppe Enkirch, dem Gefangenenchor Traben-Trarbach und den Schlepperfreunden aus Enkirch. Zahlreiche Besucher aus Nah und Fern erfreuten sich bis in den späten Nachmittag an den Darbietungen. Allen Mitwirkenden an dieser Stelle nochmals unseren herzlichen Dank.

Wenn eine kleine Gemeinde wie Starkenburg ein solches Fest ausrichtet, ist sie auf die Unterstützung vieler freiwilliger Helfer angewiesen, ohne die eine Durchführung nicht möglich wäre. Sei es beim Aufbau und Abbau, bei den vielen Arbeitsstunden hinter den Ständen, oder bei etlichen spontanen Einsätzen wo Not am Mann war, es waren immer genügend Helfer zur Stelle, die das Organisationsteam unterstützt haben. Jeder hat seine Aufgabe gut gemacht und es waren alle mit großem Eifer und bester Laune dabei.

Es gibt in einer kleinen Gemeinschaft nicht viele Dinge die wichtiger sind als der Zusammenhalt und das Interesse zur gegenseitigen Hilfsbereitschaft und Unterstützung. Nur mit dieser Einstellung war die Herausforderung derart gut zu meistern. Dafür allen Helferinnen und Helfern ein "dickes" Lob und Dankeschön.

Das Organisationsteam hat sich in den vergangenen 7 Monaten regelmäßig getroffen, beraten, eingeteilt und abgestimmt. Es konnte dadurch vieles gut und durchdacht organisiert werden, wenn auch im Einzelfall die Mühe umsonst war und unser Bauernmarkt abgesagt werden musste. Jeder im Team hat etwas geleistet, das sich sehen lassen kann. Dafür ein besonderer Dank des Ortsbürgermeisters.

Dass eine intakte Gemeinschaft stark macht und vieles leisten kann, hat unser Hiewelfest eindrucksvoll bewiesen.

 

Einweihung des neuen Ehrenmals der Gemeinde Starkenburg am Volkstrauertag, 18.11.2012, unter Teilnahme von über 60 Personen:

 

Beginn: 10:00 Uhr, Friedhof Starkenburg
Gefangenenchor Traben-Trarbach: "Wir legen Kränze nieder"

Ansprache Ortsbürgermeister Jürgen Spier, zum Sinn eines Ehrenmals, Textauszug:
Bei der Vorbereitung auf die heutige Ansprache, zum ersten Mal an unserem neuen Ehrenmal, erinnerte ich mich zwangsläufig an die in der Gemeindechronik von Starkenburg hinterlassenen Aufzeichnungen und Fotografien zur Einweihung des ersten Ehrenmals am 22.11.1936.
Der Volkstrauertag wurde 1920 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eingeführt. Er diente zunächst dem Gedenken der Toten des Ersten Weltkrieges. Die, die verschont blieben, wollten denen, die persönliche Verluste zu beklagen hatten, ein Zeichen der Verbundenheit geben.
Man blickte damals aber auch schon, und das in einem noch von Feindbildern und gegenseitigem Misstrauen geprägten Europa, über das eigene Volk und die eigene Nation hinaus. Verständigung und Versöhnung waren bereits damals Anliegen und Perspektiven für die Zukunft. Leider wurde der Gedenktag durch die Nationalsozialisten im Sinne ihrer menschenverachtenden Ideologie missbraucht. Das eigentliche Ansinnen wurde ins Gegenteil verkehrt und an die Stelle der Trauer um die Opfer trat ein Heldengedenken.
Nicht verwunderlich also, dass bei der Einweihung unseres ersten Ehrenmals Abordnungen von SA, HJ, NSDAP und weiterer Naziorganisationen mit Uniformen und Nazi - Fahnen das Bild prägten.
Von den aufgelisteten Opfern des Ersten Weltkrieges war nicht mehr die Rede, es wurden Helden, denen man ein Denkmal setzen wollte.
Das Heldengedenken wurde fortan auch in Starkenburg bis in den nächsten grauenhaften Krieg hinein als solches begangen! Erst nach Entstehung der Bundesrepublik Deutschland konnte der ursprüngliche Gedanke wieder aufgegriffen werden:

- Völker entsagt dem gegenseitigen Hass
- Versöhnt euch, dienet dem Frieden
- Baut Brücken zueinander

Seitdem erleben wir in Europa die längste Friedenperiode seit dem 30-jährigen Krieg. Trotzdem tun wir auch heute noch gut daran, die schrecklichen Ereignisse, gerade die des letzten verheerenden Krieges, nicht zu vergessen und unseren Toten zu gedenken. Wir tun dies, obwohl die meisten von uns sie nicht gekannt haben, kein Wissen über ihre Charaktere, ihre Absichten und Geisteshaltung haben. Denn auch 67 Jahre nach dem Krieg ist die heutige Veranstaltung noch zeitgemäß. Täglich werden wir mit neuen Kriegen, Krisen, Gewalt und Willkür konfrontiert. Ich erinnere nur an die Konflikte in Afghanistan, Syrien, Libanon und nun auch wieder Israel. Zahllose Menschen werden genau in diesem Augenblick dadurch zu Opfern.
Mit guter und weitsichtiger Politik und auch glücklicher Fügung haben wir in dem zusammenwachsenden, politisch und wirtschaftlich weitgehend geeinten Europa in den vergangenen Jahrzehnten Brücken bauen können. Brücken, die zwischen den Völkern Europas Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden auf lange Sicht wahren sollen.
Viele Gesten und Werke haben dazu beigetragen.
Unser neues Ehrenmal soll als Symbol für die Freundschaft zwischen den Nationen und als Mahnmal gegen Krieg, Gewaltherrschaft und Willkür seinen Beitrag dazu leisten.

Ansprache Frau Pfarrerin Lenz, Textauszug:
Wir stehen hier am neu errichteten Ehrenmal für die Gefallenen der Weltkriege: schon durch seine Form weist das Ehrenmal darauf hin, dass die Geschichte dieser Menschen nicht nur der Vergangenheit angehört und vergessen werden kann. Durch seine halbrunde Form nimmt es uns, die Betrachter, die Mitbürger und Mitbürgerinnen, mit hinein in die Geschichte, lässt uns Teil des Kreises werden. - Es ist auch unsere Geschichte - und unsere Aufgabe ist es, nicht zu vergessen, immer wieder hinzusehen und schlimmen Anfängen zu wehren.

Ansprache Ortsbürgermeister, zur Einweihung des neuen Ehrenmals: Textauszug
Es war dem Gemeinderat und auch mir persönlich ein wichtiges Anliegen, uns bei Ihnen persönlich bedanken zu können. Bereits seit den 1990er Jahren war es immer wieder Thema im Ortsgemeinderat, das auf dem Vorplatz des Gemeindehauses befindliche Ehrenmal zu verlegen und den dadurch frei werdenden Raum als Vorplatz zum Gemeindehaus und Dorfplatz zu nutzen.

Den Beschluss zur Verlegung fasste der Rat einstimmig Anfang 2009, also noch vor der jetzigen Legislaturperiode. Wir im neuen Gemeinderat hatten somit den Auftrag zur Umsetzung.
In 2010 haben wir uns konkret damit beschäftigt und mussten feststellen, dass wir mit eigenen Haushaltsmitteln nicht in der Lage sein würden, die geschätzten Kosten in Höhe von 22.000 Euro aufzubringen, zumal es dadurch ja zu Folgeinvestitionen bei der Neugestaltung des Platzes am Gemeindehaus kommen würde.
Ich habe es ja bereits eben erwähnt, dass es aber auch Konsens war, das Ehrenmal nicht ersatzlos zu entfernen.
Es war daher konsequent, dass wir uns dazu entschlossen, die Verlegung in Eigenleistung und mit eigenen finanziellen Mitteln anzugehen. Aus dem Rat kam die Idee, ein Spendenkonto einzurichten, auf das jedes Ratsmitglied und der Bürgermeister aus eigener Tasche eine erste Spende einzuzahlen hatten. Auch dieser Beschluss erfolgte einstimmig. In der Folge haben wir dann Sie, Energieversorger, Banken, Stiftungen, Vereine, Unternehmen und Förderer angeschrieben und angesprochen, in der Hoffnung, Sie von unserer Idee überzeugen zu können. Ich kann feststellen, es ist uns gelungen.

Dank der Spendenbereitschaft ist es möglich, heute das neue Ehrenmal für die Opfer der Weltkriege einzuweihen.

Dafür möchte ich mich bei Ihnen ganz herzlich bedanken. Ohne Ihre finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt fast 8.000 Euro wäre die Verlegung nicht zu realisieren gewesen. Bedanken möchte ich mich aber auch bei allen freiwilligen Helfern aus unserem Dorf. In 14 Arbeitseinsätzen sind 330 Stunden freiwilliger, unentgeltlicher Arbeit geleistet worden. Eigentlich sollte man bei Dankesworten keine besonderen Verdienst erwähnen oder Leistungen hervorheben. Es ist mir jedoch ein wichtiges Anliegen heute davon einmal abzuweichen. So will ich mich ganz besonders bei unserem Tiefbauer Berthold Schütz bedanken. Nicht ein einziges Mal hatte er für unser Anliegen keine Zeit. Obwohl viel beschäftigt, war er immer da, wenn er gebraucht wurde. Dafür danke Berthold!
Ein weiterer besonderer Dank gilt meinem Ortsgemeinderat. Wir haben als Team zusammengearbeitet und ihr wart immer zur Stelle und habt so den größten Teil der freiwilligen Arbeitsstunden selbst verrichtet.
Das gibt es nicht in jeder Gemeinde.

Jedem von euch daher ein besonderes Dankeschön.

 Spenderliste: 

Die Mitglieder des Ortsgemeinderates einschließlich Orts- und VG-Bürgermeister haben nach Vereinbarung vom 23.03.2010 eine erste Spende über den Gesamtbetrag von: 1350,00 € geleistet.

Weitere gewerbliche und private Spender:

  • RWE, Trier (www.rwe.com)
  • Langguth Stiftung, Traben-Trarbach (www.langguth.de)
  • Volksbank HuMo, Morbach VR-Bank Hunsrück-Mosel eG (www.vr-bank-hm.de)
  • Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG. 54516 Wittlich (www.vvr-bank.de)
  • Sparkasse Mittelmosel EHM (www.sparkasse-emh.de)
  • Autohaus VAG Georg, Enkirch (www.autohaus-georg.de)
  • SPÜLO -Flaschenreinigungscenter, Enkirch (www.spuelo.com)
  • Autozentrum Josten, Düsseldorf (www.auto-josten.de)
  • Bernd Rieth, RWE Aktiv vor Ort, 55758 Breitenthal
  • Heinz Wagner, Starkenburger Hof, 56843 Starkenburg
  • Kurt Hanß, Gartenstraße, 56843 Starkenburg
  • Michael Spier, Dachdeckerei, Schloßstraße, 56843 Starkenburg
  • Uwe Schanz, Tiefbau, Am Edelberg, 56850 Enkirch
  • Herbert Rütgers, Schloßstraße 40, 56843 Starkenburg
  • Hiewelfestgemeinschaft, Claudia Bezjak, Schloßstraße, Starkenburg
  • Hans Hirsch, Kapselfabrik Hirsch, Enkirch
  • Manfred Franz, Starkenburg
  • Horst Wagner, Starkenburg

Stand des Spendenaufkommens am 09.01.2013:     8.253,00 €